Rennsport

Alle Rennsportteile werden von mir nach Originalteilen, historischem Bildmaterial, Werkszeichnung oder nach speziellen Kundenwünschen angefertigt.
Der Rennsport ist ein ganz spezieller Bereich da hier Teile rekonstruiert werden, die zum einen einmalig und zum anderen sehr aufwendig in der Ausführung sind. Die Verarbeitung von 1,00mm dickem Aluminiumblech oder Aluoberflächen in fein gehämmerter Ausführung sind im Rennsportbereich keine Seltenheit.

 

Kraftstofftank für BMW R37 Rennsportmotorrad von 1926

Detailgenaue Rekonstruktion des Tanks als Niet-und Weichlötkonstruktion ausgeführt. Fertiggestellte Tankunter- und Oberseite in Stahlblech 0,88mm.
Beide Teile wurden anschließend galvanisch verzinnt (Korrosionsschutz).
Die Tankoberseite mit Einfüllstutzen wurde mit M3 Senkschrauben an die Tankunterseite geschraubt und anschließend die komplett verschraubte Sichtkante mit Zinn dichtgelötet.
Letzter Arbeitsgang, die umlaufende Lötnaht wurde glattgehobelt.

 

 

Kraftstofftank in Stahlblech für BMW R51 RS

 

 

Kraftstofftank Modell Lugauer für BMW Modelle R5-R68

Gefertigt in Aluminium oder in Stahlblech mit oder ohne Werkzeugfach. Weitere Rennsportteile für BMW Modelle R5, R51RS, R51/3- R68. Aluminiumschutzbleche in 1,2mm mit Haltestreben.

 

 

NSU Rennmax-Delphinverkleidung Rekonstruktion

Gefertigt in Aluminiumblech 1,5mm dick nach original Muster-Verkleidung.
Gesamte Blechoberfläche fein gehämmert und gebürstet.
Umlaufende Kanten mit eingelegter Drahteinlage verstärkt. Insgesamt eine sehr aufwendige und zeitintensive Aluminiumarbeit.

 

 

Honda 2RC164 Werksrennmaschine (4 Zylinder 250ccm von 1964)

Originale Rennsportverkleidung restauriert. Die Ausgangsbasis war eine vorhandene originale Werksverkleidung der 250ccm Maschine von 1963.
In der Vergangenheit hatten die Renneinsätze der insgesamt sehr empfindlichen Verkleidung (gefertigt aus 1,00mm dickem Aluminiumblech) erheblich zugesetzt. Die Oberfläche der Verkleidung war verbeult, hatte Risse und Löcher.

 

 

Restauration und Rekonstruktion:
Die entlackte Verkleidung wurde einer behutsamen Instandsetzung unterzogen. Risse und Löcher wurden geschlossen und verschweißt.
Anschließend wurde die Verkleidung seitlich anhand von Originalfotos vergrößert. Die umlaufende Drahteinlage wurde wieder eingearbeitet und die gesamte Blechoberfläch soweit möglich wieder geglättet.

Eine untere Motorverkleidung wurde neu rekonstruiert und mit der Originalverkleidung zusammengepasst.
Alle Blechteile wurden in matt silber lackiert und die Honda typischen Farbelemente auflackiert.